ACHTUNG: Wir weisen darauf hin, dass der Konsum von Cannabis in Deutschland illegal ist, wenn man nicht im Besitz einer Außnahmegenehmigung der Bundesopiumstelle ist. Disclaimer

Joint

Die wohl verbreiteste Konsummöglichkeit ist der Joint. Bei einem Joint nimmt man ein wenig Cannabisblüten oder Hasch und vermischt es mit Zigarettentabak. Als nächstes legt man die Mischung auf langes Zigarettenpapier und dreht den Joint in konischer Form. Am Anfang des Joints kann man dann noch einen Pappfilter einschieben, der verhindert, das die Mischung beim Rauchen in den Mund fällt. Danach ist der Joint fertig. Der Rauch wird direkt in die Lunge inhaliert.

Joint mit Bud in der Größe 948 x 632

Vorteile

Ist schnell fertig

Kann einfach und unauffällig transportiert werden

Nachteile

Für ein Joint wird Zigarettentabak benötigt

Ist für Anfänger schwer zu machen

Kratzt im Hals bei Konsum

Tabak reduziert die Wirkung von THC

Eine Studie von 2001 legt nahe, dass medizinisches Cannabis durch orale Applikation und/oder Vaporizieren (Inhalieren) heilsamer wirkt, da die komplexe Wirkstoffkombination besser aufgenommen werde und cancerogene Verbrennungsprodukte vermieden werden.

Bong

Gerade Nutzer die oft Cannabis rauchen, präferieren die Benutzung einer Bong. Das Cannabis wird in eine spezielle Öffnung getan und von dort aus manuell erhitzt. Gleichzeitig zieht man an einer anderen Öffnung und das bewirkt, dass der Cannabisrauch durch Wasser gezogen wird, dass sich in der Bong befindet. Dadurch wird der Rauch leicht gereinigt und kühlt sich angenehm ab. Die Funktionsweise ähnelt sehr einer Wasserpfeife. Zu beachten ist, gerade für Nutzer die noch nicht so viel Erfahrung mit Cannabis haben, dass der Cannabis Konsum mit einer Bong sehr stark sein kann.

Vorteile

Cannabis kann ohne Trägerstoffe, also pur geraucht werden

Durch das Wasser wird ein Teil der Schadstoffe gefiltert

Der Rauch ist kälter, somit für viele Menschen einfacher einzuatmen

Nachteile

Eine Bong ist nicht geeignet, um mitgenommen zu werden

Die Bong sollte nach jedem Gebrauch gereinigt werden

Es gibt viele verschiedene Materialien aus denen Bongs hergestellt werden, am besten entscheidet man sich dabei für Bongs aus Glas. Glasbongs lassen sich gut reinigen und es besteht keine Gefahr, dass sich Bestandteile im Wasser lösen, wie zum Beispiel bei Acrylbongs.

Pfeife

Den Konsum von Cannabis mit einer Pfeife ist in etwa das selbe wie der Konsum von Tabak in einer Pfeife. In die Pfeife wird am Pfeifenkopf das Cannabis oder eine Cannabis / Tabak- Mischung eingegeben und dann entzündet. Durch das Mundstück kann man dann den Rauch einatmen.

Außer den normalen Holzpfeifen wie man sie beim Tabakkonsum kennt, gibt es auch spezielle Pfeifen aus anderen Materialien wie Glas oder Metall. Für Personen, die gerne kalten Rauch beim Rauchen einatmen möchten empfehlen sich Edelstahlpfeifen, durch das Metall wird der Rauch ein wenig abgekühlt. Aber diese Abkühlung ist nicht so stark ausgeprägt wie zum Beispiel beim Benutzen einer Bong.

Cannabispfeife mit Cannabis in der Größe 1734 x 1096

Vorteile

Einfacher zu Transportieren

Unauffälliger als eine Bong oder Joint

Nachteile

Belastung der Lunge wie bei einem Joint

Beim Verwenden einer klassischen Tabakpfeife ist es möglich sogenannte 9mm Kohlefilter in das Mundstück einzusetzen, die den Rauch vor dem Einatmen nochmal filtern. Sollte eine klassische Tabakpfeife verwendet werden, seien sie sicher, dass sie nicht nochmal Pfeifentabak mit dieser Pfeife rauchen möchten, denn nach dem Cannabiskonsum verbleibt der Geschmack im Holz der Pfeife bestehen.

Vaporizer

Die Wohl beste Möglichkeit Cannabis zu konsumieren. Beim Vaporiser wird das Cannabis bei einer Temperatur von ca. 190°C-210°C (Siedepunkt von THC bei 200°C) verdampft. Durch das Verdampfen löst sich nur das THC und ein paar weitere Öle und es entstehen keine Verbrennungsprodukte, dafür die Temperatur zu niedrig ist. Die Verdampfung mit einem Vaporisor ist so effizient, dass nach dem Konsum kaum THC Rückstände im Cannabis festzustellen sind. Durch diese Effizients ist das Rauchen mit einem Vaporisor sehr intensiv, aber auf der anderen Seite sehr angenehm, da keine Verbrennungsprodukte eingeatmet werden.

Gerade für Leute die schon beim Einatmen von Tabakrauch Probleme haben, ist dies die beste Möglichkeit, da die Luftröhre nicht angegriffen wird und man dadurch nicht husten muss.

Ein weiterer Vorteil von Vaporisern ist, dass sie in verschiedene größen und Formen kommen. Zum Beispiel kann man sich einen Tischvaporiser kaufen, der den Dampf entweder direkt an einem Schlauch ausgibt oder in einem Ballon sammelt, um es danach durch den Ballon zu konsumieren. Auf der anderen Seite kann man sich auch Vaporiser kaufen, die aussehen wie ein Asthmaspray und dadurch einfach und unauffällig transportiert werden können.

Vorteile

Gesündeste Methode

Geruchärmste Methode

Einfachste Methode

Einfach und unauffällig zu transportieren

Nachteile

Vernünftigen medizinische Vaporizer sind teuer

Gerade billige Modelle funktionieren schlecht oder garnicht

Ein letzter wichtiger Punkt spricht auch noch für ein Vaporiser. Da das Cannabis nicht verbrannt wird und die entstehende Dämpfe direkt eingeatmet werden, gibt es nur eine sehr geringe Geruchsentwicklung. Dadurch ist es mit manchen Modellen möglich direkt neben einer Person die Dämpfe zu inhalieren ohne das jemand etwas mitbekommt.

Oraler Konsum

Der orale Konsum ist eine gute Möglichkeit für Personen die bis jetzt noch keinen Kontakt zu Cannabisprodukten hatten. Der orale Konsum unterscheiden sich sehr zu anderen Konsummöglichkeiten, da sowohl die Dauer aber auch die Intensität völlig unterschiedlich sind.

Die Wirkung bei oralem Konsum setzt viel später ein als bei den anderen Konsummöglichkeiten, da die Nahrungsmittel erst vom Magen verdaut werden müssen und dies einige Zeit in Anspruch nehmen kann. Je nach Person sind erste Anzeichen nach 1 – 2 Stunden spürbar, manchmal sogar auch erst später. Da der Organismus, beim oralen Konsum, das Cannabis gleichmäßiger aufnimmt, ist die Länge des berauschenden Gefühls auch wesentlich länger.

Kekse in der Größe 775 x 775

Vorteile

Unauffällig zu konsumieren

Kann einfach dosiert werden

Kann einfach eingenommen werden

Sehr gut geeignet für Personen die ungerne rauchen

Nachteile

Wirkung setzt erst nach einer längeren Zeit ein

Gefahr wenn die Produkte ohne Kentniss konsumiert werden (zum Beispiel ein Gast ist Kekse die mit Cannabis sind ohne dies zu wissen)

Tinktur

Eine Cannabistinktur ist ein aus Cannabis hergestelltes Extrakt, wo als Extraktionsmittel Alkohol, Wasser, Ether oder Aceton verwendet wird. Diese Methode ist gerade in medizinischen Gebrauch sehr beliebt, da durch die Einnahme einer Tinktur die schädliche Nebenwirkung des Rauchs der bei der Verbrennung zustande kommt umgeht.

Vorteile

Schneller Wirkbeginn

Langanhaltende Wirkdauer

Präzise Dosierung

Tinktur kann selber hergestellt werden

Nachteile

Nur schwer, bis gar nicht fertig in Deutschland zu bekommen

Die Cannabistinktur vereint zwei Vorteile die bei anderen Konsummöglichkeiten vorhanden sind. 1. Der Wirkbeginn tritt sehr schnell ein, da die Wirkstoffe schon gelöst sind und somit der Körper die Wirkstoffe schneller bearbeiten kann und 2. Die Wirkdauer beträgt je nach Dosis 4 – 10 Stunden. Weiterhin kann man eine Tinktur tropfen genau abmessen und somit ist eine sehr präzise Dosierung möglich.